Sprecherin in Berlin

Werbesprecherin und Synchronsprecherin aus Berlin

Ich bin Paulina. Professionelle Sprecherin aus Berlin.

Du suchst nach der passenden Stimme für ein Voice-Over, eine Off-Stimme oder eine Sprecherin für eine Werbekampagne? Auf meiner Website bekommst du einen Einblick in meine Arbeit und du erfährst, wie eine Buchung ablaufen könnte.

Noch Fragen offen? Melde dich bei mir unter Kontakt und wir klären alles Weitere.

Gibt es bei deiner Arbeit als Sprecherin besondere Schwerpunkte?

Meine Einsatzbereiche als Sprecherin sind extrem vielseitig – was ich toll finde! Jedes Genre hat seine eigenen Ansprüche und jede Marke ihre eigene Sprache. Ich liebe es, mich auf jeden Text ganz neu einzulassen.

Häufig gebucht werde ich als Sprecherin für Werbung. Marken wie Vodafone, die Disney, Molkerei Müller, Lancaster, Tinder, Samsung, Nike und unzählige weitere Brands setzen auf meine Stimme. Viel zu lang wäre die Liste, um hier alle aufzählen zu können. Mein Erfahrungsbereich umfasst übrigens nicht nur den Einsatz als Sprecherin in Einzelkampagnen, sondern auch langfristige Brandvoice-Kooperationen und damit die Ausgestaltung und Umsetzung von Sprachaufnahmen als feste Markenstimme über alle Kommunikationswege eines Unternehmens hinweg (Vodafone, Barmenia Gothaer, Deutsche Vermögensberatung, dm drogeriemarkt).

Außerdem arbeite ich als Voice-Over Sprecherin für zahlreiche Doku-Reihen, Reportagen und Reality-Formate. Ich bin Teil des ZDF-Sprecher-Ensembles und regelmäßig für die Produktionen des Senders gebucht. Bekannte Formate wie Terra X, zdf reportage, arte RE:, plan b oder NANO setzen auf meine Stimme. Bekannt ist meine Stimme auch durch das Netflix-Original Too Hot To Handle Germany, wo ich in Staffel 2 als Erzählerin aus dem Off durch die Show führe.

Ich stehe auch für Videogames im Tonstudio, z. B. seit 2018 als Feststimme von Miles Tails Power in der Sonic-Reihe, als Lyse in Final Fantasy oder als Königin Sonia in Zelda.

Auch als Synchronsprecherin stand ich bereits für spannende Projekte im Tonstudio: neben meinen Einsätzen als Tails in den Kinofilmen und Serien rund um Sonic the Hedgehog, bin ich auch als Alex im Minecraft-Kinofilm, als Bailey in Die Abenteuer der Teenage Mutant Ninja Turtles zu hören. In der bekannten Hörpsielreihe Die drei ??? Kids bin ich als Hörspielsprecherin im Einsatz.

Ich war Stammsprecherin de Satire-Magazins Browser Ballett, das mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Zwischen 2014 und 2018 war ich Station Voice beim Starmagazin Promiflash, wo ich in insgesamt 2.496 Studiostunden und tausenden News-Beiträgen online und im TV als Sprecherin über die Welt der Promis berichtet habe.

Und hier noch ein Fun-Fact: ich stehe mehrmals pro Woche als Sprecherin für Telefonansagen im Tonstudio und beliefere damit weit über 100 Kunden im Monat. Gut möglich, dass du mich schonmal in der Leitung hattest, wenn du in deiner Arztpraxis, bei deinem Steuerberater oder bei deiner Apotheke angerufen hast.

Wie sieht der Arbeitsalltag einer Sprecherin aus?

Ich bearbeite einen großen Teil meiner Aufträge als Sprecherin in meinem Homestudio in Berlin. Von hier aus kann ich unkompliziert und ohne lange Anfahrtszeit Kunden auf der ganzen Welt beliefern. Dank der Möglichkeit, sich über Session Link Pro mit Tonstudios und Kunden zu verbinden, ist es fast, als wäre ich vor Ort. Ich arbeite aber auch mit zahlreichen Berliner Tonstudios zusammen und fahre von Auftrag zu Auftrag quer durch die Stadt.

Wie bereitest du einen Auftrag als Sprecherin vor?

Da gibt es kein Patent-Rezept. Jeder Auftrag erfordert etwas anderes. Sobald mir das Material, wie z.B. Text oder Video vorliegen, mache ich mich an die Arbeit. Es reicht nicht, einen Text inhaltlich zu verstehen und sich Gedanken über Sprechtempo, Satzmelodie und Betonung zu machen. Vielmehr versuche ich zu verstehen: welche Geschichte soll erzählt werden? Wer ist die Zielgruppe? Welche Emotionen möchte ich berühren? Welches Medium wird hier bespielt? Wie kommuniziert die Marke? Wie kommuniziert die Konkurrenz? Welche Erwartungen an Hörgewohnheiten müssen erfüllt werden? Und wie können wir diese sanft oder radikal durchbrechen, um einen einzigartigen und wiedererkennbaren Sound zu schaffen?

Als Sprecherin sehe ich meine Aufgabe nicht nur darin, die Anweisungen der Regie oder des Kunden zu befolgen. Für mich ist jede Sprachaufnahme ein kreativer Prozess. Ich bringe einen Sack voller Ideen mit ins Tonstudio 🙂

Häufig bekomme ich den Text für die Vertonung aber auch erst unmittelbar vor der Sprachaufnahme im Tonstudio. Gerade bei Games oder im Synchronbereich, aber auch bei Voice-Over oder Off-Texten ist das Normalität. Synchronsprecher wissen oft fünf Minuten vor einer Recording-Session noch nicht, ob sie während der Aufnahme die Welt retten oder für ihren Untergang sorgen müssen. Je weniger man vorab über ein Projekt erfährt, desto schwieriger ist natürlich die Vorbereitung. Beim „Prima-Vista“-Lesen heißt es: wach sein, der eigenen Intuition und Erfahrung vertrauen und einfach „machen“.

Du bist in Düsseldorf geboren, arbeitest aber als Sprecherin in Berlin. Warum hat es dich in die Hauptstadt gezogen?

Als Sprecherin in Berlin zu arbeiten bietet einen Vorteil: Es gibt viele Tonstudios in Berlin und somit auch viele Aufträge. Grundsätzlich wäre es natürlich möglich, in einer anderen Stadt oder gar auf dem Land zu wohnen und alle meine Aufträge als Sprecherin ausschließlich im eigenen Studio zu vertonen. Mein eigenes Homestudio mit Homestudio mit professionellem Aufnahme-Equipment (Vic-Booth Aufnahmekabine, Neumann U87ai, Apollo, iMac, Protools) ermöglicht es mir meinen KundInnen Sprachaufnahmen in Tonstudio-Qualität bereitzustellen.

Aber auch wenn die Aufnahmemöglichkeit im Homestudio praktisch ist, möchte ich die regelmäßigen Besuche in Berliner Tonstudios nicht missen. Ich arbeite gerne im Team. Und in Tonstudios arbeiten meistens sehr nette und lustige Menschen!

Wie gehst du als Sprecherin mit KI um?

Als Sprecherin beobachte ich die technologischen Entwicklungen rund um KI natürlich aufmerksam. KI hat längst Einzug in unsere Branche gehalten und jede Kollegin und jeder Kollege findet seinen eigenen Umgang mit der Thematik. Die Augen verschließen und einfach so weiter machen wie bisher? Kaum möglich! KI komplett ablehnen und hoffen, dass man damit irgendwie durchkommt? Schwierig! Verträge blind unterschreiben und hoffen, dass es schon irgendwie gut geht? Kurzsichtig!

Über meinen persönlichen Umgang mit KI in Bezug auf Stimmsynthese und die Erstellung von Voice-Clones erzähle ich im Interview mit Sprecherkollegen Sebastian Eck in seinem Podcast „Wir müssen sprechen!

Ich erzähle, warum ich auch Chancen im Einsatz von KI in der Sprecherbranche sehe, wie die Arbeit mit einem hybriden Voice-Clone-Modell aussehen kann, worauf man beim Unterschreiben von KI-Verträgen unbedingt achten sollte und wie sich die Anforderungen ans uns Sprecher in den letzten Monaten verändert haben.

 

Optional mit eigenem Tonstudio

Mein eigenes Homestudio im Herzen von Berlin steht mir jederzeit zur Verfügung. So kann ich deinen Auftrag unkompliziert und ohne lange Wartezeit abwickeln.

Ich arbeite aber auch eng mit zahlreichen Tonstudios in deutschlandweit zusammen. Dank technischer Möglichkeiten verbinde ich mich mit Tonstudios aus der ganzen Welt, während ich in meinem eigenen Studio stehe. Sprich mich einfach unter Kontakt darauf an und wir überlegen, was machbar ist.